Træna 2021

„Nochmal Træna ? – Klar“ Direkt nach unserem ersten Besuch 2018 war klar „Hier müssen wir nochmal hin…“ Das ganze dann leider mit einem Jahr Verspätung aufgrund der allesbeherrschenden Pandemie, aber das Warten hat sich gelohnt…..

Unsere Anreise erfolgte – wie üblich – über Kiel -> Oslo mit einer Zwischenübernachtung in Mo i Rana.

Von dort noch kurz rüber zum Fähranleger in Stokkvågen…. und schon ist man praktisch da. Unsere Anfahrt verlief auch dieses Jahr – dank rechtzeitiger Impfungen – ohne Probleme.

Die Anlage hatte sich ordentlich gemausert. 3 zusätzliche Apartments, ein großer und sauberer Schlachtraum und ein erweiterter Anleger machen die Infrastruktur nun perfekt. Auch ein Whirlpool ist bereits startklar, zum Zeitpunkt unserer Reise war lediglich die neue Saune noch nicht fertig. Ein kleiner Einkaufsladen befindet sich gegenüber der Anlage.

Die Bootsflotte besteht aus Kværnø Booten von 20 – 24 Fuß und 90 – 150 PS Außenbordern.

Die Betreuung ist weiterhin super. Wenn es Probleme gab oder das Boot zu betanken war wurde alles nach kurzer SMS oder Whattsapp Nachricht erledigt. So kann man sich voll aufs Angeln konzentrieren.

Dies konnten wir leider nicht so umfangreich wie 2018 betreiben. 5 Ausfalltage standen am Ende zu Buche, trotzdem konnten wir die Kisten rasch füllen. Insbesondere Dorsch und Köhler sowie Schellis und als Highlight ein Seeteufel kamen auf den Teller bzw. in die Kühltruhen.

Unser diesjähriges Ausweichprogramm bestand wiederum unter anderem aus einem Besuch der Insel Sanna  – Diesmal allerdings nicht in die Höhle sondern auf den Berg….

Træna Arctic Fishing

Seit unserem ersten Besuch vor 3 Jahren hat sich einiges getan. Es sind 3 neue Apartments und ein neues Servicehaus hinzugekommen. Auch einen kleinen „Wellness Bereich“ gibt es jetzt. Die Sauna sollte mittlerweile auch fertig sein.

Boote

Auch der Anleger ist erweitert worden und die Bootsflotte vergrößert. Das Benzin wird mittlerweile über eine kleine Tankstation organisiert und muss nicht mehr von der Hauptinsel herbeigeschafft werden.

Angelgebiete

Wir mussten dieses Jahr etwas weiter fahren um an den Fisch zu kommen. Insbesondere an den Rändern zum Trænafjorden fingen wir Dorsch und Seelachs

 

Træna – Die Zweite

Unsere Revenant Tour 2021

Das Wetter war top, als wir Ende August 2021 auf der Color Magic den Hafen von Oslo erreichten.

Das Jahr zuvor mussten wir aussetzen und nach Dänemark ausweichen, weil das Virus uns einen Strich durch die Rechnung machte.

Doch diesmal hatte es geklappt und das Seafront Team bestehend aus Hudson, Dr. Leng, dem Butt und Benjamin Björn begab sich auf den Weg Richtung Trondheim, Mo I Rana, und – nach kleiner Nächtigung dort – landeten wir sicher auf der Insel Selvær, wo der verlorene Großbutt aus 2018 schon ( oder noch…?) auf uns wartet?

Nun ja, das Wetter war gut bei Ankunft auf der kleinen Insel und schon starteten wir die erste Ausfahrt.

Im Nord Osten der Insel hatten wir beim ersten Træna Trip in 2018 große Erfolge und es war immer was los in Sachen Dorsch und Butt.

Aber diesmal lief im Norden insgesamt wenig, ein paar Dorsche ok, aber mehr war es nicht.

Was in der ersten Woche dann mehr war, war der Wind.  Das Thema Wind sollte uns den ganzen Urlaub begleiten, wir kamen von 10 Angeltagen diesmal auf 5 Ausfalltage wegen dem Wetter.

In dieser Zeit lernten wir die neuen Vorzüge der Anlage zu schätzen, die neben einem zweiten Wohnhaus nun auch ein fast fertiggestelltes Wellness Haus zu bieten hatte.

Ein Seafront Team Bad im Jacuzzi mit ein paar Bier macht auch bei 13 m/s Spaß.

Bald soll noch die Sauna fertiggestellt sein, dann ist es komplett rund mit der Wellness bei Sturmtagen. Ein größeres Filetierhaus gibt es jetzt auch.

Wie schon in 2018 hatten wir einen Trip auf die Insel Sana geplant und diesmal eine Wanderung auf den Berg zur NATO Station fest im Programm.

Dieser Ausflug ist wirklich empfehlenswert, und die Aussicht vom Berg auf die Inselgruppe lässt Frust über zu viel Wind schnell verfliegen..

Doch nun zurück zur Angelei.

Nach den mäßigen Erfolgen im Norden der Insel brachen wir mit unserem Boot Richtung Süden auf.

Wir fischten in einem Gebiet rund um die kleinen Schären Stokkholmen, Vestreskjæret und Austreskjæret am Rande den Trænafjorden und fingen zuerst Dorsche um 10 kg. Ein paar Schellis waren auch dazwischen.

Doch dann, mit einsetzender Flut, ging es hier richtig ab.

Schlag auf Schlag gingen Große Seelachse und Dorsche bei 16 kg+ an den Pilker und Gummifisch. Es war Essenszeit im Trænafjorden und wir hatten nun alle Hände voll zu tun.

Erschöpft, glücklich und mit viel Fisch, machten wir auf dem Rückweg kurz Rast auf einem sandigen Abschnitt und fingen dort noch einen 7 kg schweren Seeteufel, den uns Dr. Leng später in 5 Sterne Manier zubereitete.

Der ersehnte Heilbutt war diesmal nicht dabei, aber der Træna Trip hatte ein neues Highlight definiert, diesmal war es der Süden der Insel, wo wir dann insgesamt zwei Mal außergewöhnlich gut gefangen hatten.

Unsere Rückreise war ebenfalls stürmisch und es schaukelte ganz ordentlich auf der Fähre von der Hauptinsel zum Festland.

Nach zwei Übernachtungen in Mo i Rana und Elverum brachte uns die Color Magic wieder sicher nach Hause.

Fazit des zweiten Træna Trips ist, dass das Angelgebiet mit seiner Offshore Lage viel verspricht und hält, aber eben nur, wenn es von den Wetterbedingungen passt. Mehrere Ausfalltage sind hier immer einzukalkulieren, aber wenn man raus kann, ist ein Highlight nie ausgeschlossen.

Die Anlage und Boote von Artic Fishing sind mega und die Umgebung lädt zu Erkundungstouren on shore ein.

Das Seafront Team